Fahrradparkhaus Dülmen

Zugangssystem

Das Zugangssystem erfolgt über eine [Webanwendung](https://radbox.nrw/). Nutzende müssen sich vorab auf der Webseite registrieren. Der Zugang ins Fahrradparkhaus erfolgt mittels einer PIN, einer RFID-Card oder einem QR-Code auf dem Mobiltelefon.

Zugang

Der Zugang über eine Glasschiebetür ist barrierefrei, einladend und unkompliziert.

Sichtbarkeit

Das Fahrradparkhaus ist von Weitem erkennbar, lädt Radfahrende ein und zeigt allen Bürgerinnen und Bürgern, wie wichtig die Stadt nachhaltige Mobilität nimmt.

Stellplätze für Spezialräder

Stellplätze für Spezial- und Lastenräder, welche nicht in Doppelstockparker passen, z.B. Räder mit Körben oder Kindersitzen; mehrspurige Fahrräder, Tandems etc. (vor allem für mobilitätseingeschränkte Personen) sollten nah an Ein- und Ausgängen liegen, um Wege kurz zu halten.   

Beleuchtung

Eine ausreichende und attraktive Beleuchtung im Fahrradparkhaus ist essenziell für ein sicheres Gefühl und gute Sichtbarkeit am Abend und in den Wintermonaten. Auch die Außenbeleuchtung sollte ansprechend und hell sein.

Bodenbelag

Der Bodenbelag ist rutschfest und sorgt auch bei nasser und kalter Witterung für sichere Wege.

Abgesperrter Bereich

Dieser abgesperrte Bereich ist nur für das Abstellen von Leihrädern des benachbarten Fahrradladens. Endnutzer:innen können diesen Bereich nicht betreten.

Anordnung

Reihenbügel (Einetagige Abstellanlagen) im Innenbereich für eine bessere Ein- und Durchsicht im Fahrradparkhaus. In unserer [Gestaltungsempfehlung](https://radparken.info/veranstaltung/inklusive-abstellanlagen/) finden Sie nützliche Tipps zur Parkraumgestaltung.

Zuwegung

Öffentlichkeitsarbeit und Marketing

Neu errichtete Anlagen benötigen eine Anlaufzeit, bis sie von den Radfahrenden angenommen und die Kapazitäten ausgelastet werden. Diese Zeit lässt sich verkürzen, wenn die Radfahrenden am Bahnhof und im Quartier frühzeitig und aktiv über die neuen Angebote informiert werden sowie die örtliche Presse eingebunden wird.

Nahtloser Umstieg

Es sollte darauf geachtet werden, dass die Wege zum Bahnhofseingang oder zu den Haltestellen möglichst kurzgehalten werden, da übermäßig lange Wege die Akzeptanz des Fahrradparkhauses erheblich beeinträchtigen können.

Architektur für lichtdurchflutetes Fahrradparken

Ein hell und freundlich gestaltetes Fahrradparkhaus trägt wesentlich zur subjektiv empfundenen Sicherheit bei und fördert zudem das Wohlbefinden der Nutzer:innen.

Nutzungsentgelte

Die Erhebung von Nutzungsentgelten kann ein wirksames Instrument zur Erhöhung der Sicherheit im Fahrradparkhaus darstellen. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass die Preisgestaltung angemessen bleibt, um die Akzeptanz nicht zu gefährden. Eine bewährte Preisstaffelung umfasst etwa 1 € pro Tag, 10 € pro Monat und 100 € pro Jahr für Tages-, Monats- und Jahrestickets.

Zuwegung

Eine sehr gute Erreichbarkeit und Zuwegung zum Fahrradparkhaus (sowohl über das kommunale Radwegenetz als auch durch gute und kurze Wege zu den Bahnsteigen) steigern die Akzeptanz zur Nutzung. 
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